ARCHIV Bremen
Der Neue Heimat (GEWOBA)-Skandal, die SPD und die Gewerkschaften
1982 wurde unter dem Spiegel-Artikel „Neue Heimat - die dunklen Geschäfte von Vietor und Genossen“ Mißmanagement und kriminelle Machenschaften bei der gewerkschaftseigenen Neuen Heimat (jetzt Gewoba) aufgedeckt.
Albert Vietor führte 19 Jahre lang die „Neue Heimat“. Er war Gewerkschaftsmitglied und Sozialdemokrat seit 1946. Am Ende seines Lebens 1984, besaß er eine Villa im Schweizer Nobelort Arkona, eine Villa und 24 weitere Wohnungen in Hamburg und Beteiligungen an 217 Wohnungen in Berlin.Verurteilt wurde Vietor nie.

WK wollte SPD-Baulandskandal verschweigen

1969 wollte die Chefredaktion des Weser-Kuriers die Story des WK-Redaktuers Ulrich Manz nicht drucken. Erst als er sich an den Verleger des WK wandte, wurde die Geschichte gedruckt.
Der systematische Betrug in den immer wieder die SPD involviert ist, hier Bremerhaven, hat aber Tradition. Zum jahrzehntelangen Bremerhavener SPD-Filz und wie ein Behördenmitarbeiter, weil er den Skandal aufdecken wollte, die fristlose Kündigung erhielt, dazu bitte lesen: "Bremerhavener SPD-Filz besteht seit Jahrzehnten"

Der Bauland Skandal des SPD-und GEWOBA-Chefs Boljahn

Vom Klemptner zum SPD- und Gewerkschaftsboss und Gewoba-vorstand:

Richard Boljahn (auch seinerzeit bekannt wegen seines Demokratieverständnisses als "König Richard") war nach kurzer Tätigkeit als Klemptner immer Parteibonze. SPD (Fraktionsvorsitzender der SPD ) und - wie üblich bei SPD-Genossen - im Vorstand der Gewerkschaft und ebenfalls - wie üblich bei der SPD - bei der GEWOBA als Vorsitzenden des Aufsichtsrates Unternehmer.

Die Baulandaffäre

1969 war er genauso wie Politiker von CDU und FDP in dubiose Provisionszahlungen bei der Verbreiterung der Autobahn 27 (Blockland) in Zusammenhang mit dem Grundstücksmakler Lohmann verwickelt. Eingesetzte Untersuchungsausschüsse - die natürlich wiederum aus SPD, FDP und CDU-Genossen bestanden - bewirkten lediglich, daß die SPD Boljahn nicht mehr als Kandidat aufstellte, denn er drohte damit "Tatsachen über die Affäre zu veröffentlichen", womit wohl noch ein paar mehr Parteibonzen mitgerissen worden wären.
Deshalb beließ man ihn trotz aller Affären weitere 7 Jahre im GEWOBA-Vorstand, nur als Vorsitzender trat er zurück.

Als "Neue Heimat"-Prokurist wurde Boljahn stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender in der eigens gegründeten Müllbeseitigungs-Gesellschaft mbH ist .
Dazu bitte lesen: "SPD-Bürgermeister Lenz, Gewerkschaft, "Neue Heimat", die Sparkasse und die Müllverbrennungsanlage"

Nachfolger Boljahns wird Vater des heutigen Bürgermeisters

Nachfolger Boljahns als SPD-Fraktionsvorsitzender wurde übrigens Gustav Böhrnsen. Der Vater des heutigen Bürgermeisters Jens Böhrnsen.
Dazu bitte lesen: "Der Böhrnsen -Clan"

Eigene Straße für
Skandal-Boljahn

Tortz dieser ganzen dubiosen Vorgänge ließ Bremen es sich nicht nehmen eine Allee, die Richard Bolljahn-Alle", nach ihm zu bennen.

Auch 2013 besteht der Aufsichtsrat der GEWOBA noch aus bremischen Parteigenossen. Mehrheitlich der Grünen/SPD:
Unter anderem:
Vorsitzender: Dr. Joachim Lohse, Grüne, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr,
Björn Fecker, Abgeordneter, Grüne.
Prof. Dr. Rudolf Hickel, Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW), SPD-Unterstützer. Herr Hickel schrieb in der Tageszeitung "Neues Deutschland" zusammmen mit der Stasi-Zuträgerin Christa Luft, Wirtschaftsministerin der DDR. Rektorin der Hochschule für Ökonomie, PDS-Bundestagsabgeordnete und im Vorstand der "Rosa-Luxemburg-Stiftung". (Dazu bitte lesen: "Rosa-Luxemburgstiftung: Firma zusammen mit Stasi-Offizieren" )
Jürgen Pohlmann, SPD-Abgeordneter, früher DKP.
Thomas Röwekamp, CDU Bürgermeister a.D.
Dietmar Strehl, Staatsrat, Grüne, bis 2011 Bundesschatzmeister von Bündnis 90/Die Grünen. Gleichzeitig Bremer Staatsrat für Finanzen und im Aufsichtsrat von "bremenports".
Dr. Ralph Baumheier, Leiter in der Senatskanzlei. Ebenfalls im Aufsichtsrat von "bremenports".
Boljahn
Wegen Beleidigung und falscher Tatsachenbehauptung hat gestern Richard Boljahn, der Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bürgerschaft und Vorsitzende des Ortsausschusses des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bremen, von seinem Rechtsanwalt, Senator a. D. Dr. Lifschütz, Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft gegen die von dem DM-

Stuttgarter Zeitung: "Boljahn Diktator von Bremen

Die in Stuttgart herausgegebene ,Zeitung’ bezichnete Boljahn seinerzeit als ,Diktator’ von Bremen, der die ganze Stadt verderbe. Außerdem hätte er der Gewerkschaft in Bremen eine noch nie dagewesene Hausmacht verschafft. Tenor des Artikels war die Gewoba, der Boljahn als Aufsichtsrat Wohnungsbaugesetze auf den Leib geschneidert hätte.“ (Juli 1964)

Weser-Kurier machte
aus Hennemann
selbstlosen Politiker

Hennemann wurde den Lesern vom Weser-Kurier sehr lange als selbstloser Sozialdemokrat verkauft, der sich in der ganzen Geschichte nicht persönlich bereicherte, sondern für Bremen das Beste wollte!

Bremer Justiz
stellt Verfahren gegen Henneman ein

Hennemann und 2 weitere Vorstandsmitglieder wurden von der Bremer Justiz in einem ersten Verfahren zu nur 2 Jahren auf Bewährung veruteilt. Doch auch dieses milde Urteil hebt der Bundesgerichtshof auf.

2010 wurde das Verfahren gegen Hennemann wegen des Verdachts des Subventionsbetruges eingestellt.
Weil das Steuerverfahren schon so lange dauerte, verjährte ein Teil der Anklagepunkte. Der zweite Punkt der Anklage war Hennemanns Steuererklärung für 1992: Laut Staatsanwaltschaft hat er dabei fast 419.000 Mark Einkommenssteuer hinterzogen. Insgesamt geht es in dem Prozess um 836.000 Mark an Einkommens- und Vermögenssteuer, die Hennemann von 1992 bis 1994 zuwenig gezahlt haben soll.
Der Verdacht: Er habe Kapital im Ausland versteckt, die Erträge aber nicht versteuert.Bei Hennemanns Auslandsvermögen ging es um 6 Millionen Mark auf Nummernkonten in Luxemburg und um drei Millionen Mark in der Schweiz.

Hennemann: statt Reue klagt er um seine Pension als Senatsdirektor

Hennemann hatte bei all dem nicht etwa ein schlechts Gewissen. Nein parallel verlangte Hennemann gerichtlich, daß ihm seine seine Pension als ehemaliger Beamter (Senatsdirektor 74-87) zustehe.
Er hätte keinen Pensionsanspruch urteilte das Bundesverwaltungsgericht 2005. Die Klage um Altersbezüge von 5000 Euro monatlich wurde abgewiesen.
Die Bremer Justiz jedoch spricht ihm mehr als 175 000 Euro zu, Versorgungszuschlagszahlungen der Werft zu.

Hennnemann heute

Hennemann firmiert heute in Bremen als „3H Dr. Friedrich Hennemann Holding & Consulting GmbH“.
Die Firma macht angeblich Coaching Consulting und Beratung. Wen coacht sie, wen berät sie?
Sonderbar ist, dass diese Firma keinerlei Webseite hat, sondern, abgesehen von der Postadresse, die einmal mit Riensberger Str. 72 angegeben wird und dann wieder mit Am Fallturm 9, nur eine Telefonnummer hat.
Es findet sich im Internet auch keinerlei Firmenporträt, was das Unternehmen so macht und welches seine Kunde sind.

Vulkan Ausschuss: 120.000 Mark für 40 Sitzungen

Der Gläubiger-Ausschuss der Vulkan-Werft hat in zehn Jahren etwa 40-mal getagt - die Mitglieder bekamen pro Sitzung jeweils rund 3.000 Mark. Insgesamt kostete das 120.000 Mark.
(WR 26.02.06)

Senator-Line und „Vulkan“

1987 wurde "Senator Lines" als eine Tochterfirma der Bremer Vulkan-Werft gegründet . Gegründet wurde sie von SPD-Finanzsenator Claus Grobecker. 2009 ist "Senator Lines" pleite.

Abriss des
Kunsthallenanbaus
nach nur 22 Jahren

Da die Kunsthalle mehr Platz braucht, unter anderem für ein 40m2 grosses Direktorenzimmer + 40m2 für die Vorzimmerdame, wird mit Segen der Baubehörde wohl der erst 1982 gebaute Kunsthallenanbau (Richtung Theater inkl. Restaurant Kuckuck) abgerissen und neu gebaut. (WK März 2005)

Poller für 40.000 Euro

Um die Durchfahrt über das Theatergelände Richtung Bleichertstr. zu unterbinden wurde 5 Jahre zuvor ein hydraulisch betriebener versenkbarer Poller (der ursprünglich „nur“ 25.000 € kosten sollte) für 40.000 € installiert, der inzwischen wieder verschwunden ist, weil er nicht funktionierte.
Der Poller fuhr manchmal aus, wenn ein Auto sich gerade darüber befand. Letzter
Schaden 4000 €.
Klaus Pierwoß. „Keiner hat uns gefragt, ob dieser Schwachsinn eingebaut werden soll.“

Kommentar des Rechnungshofes: „Das Versetzen eines vorhandenen Klapp-Pollers hätte nur 1000 € gekostet. WK 2004

Die Vulkan Affäre des früheren SPD-Senatsrates Hennemann

1996 ging die Vulkan-Werft in Konkurs. Wegen Veruntreuung von 850 Mio. Mark EU-Fördermittel wurden die Vorstände der Vulkan AG vor Gericht gestellt. Unter anderem Friedrich Hennemann, früher SPD-Staatsrat, der sogar in U-Haft saß und dessen Wohnung durchsucht wurde. Gegen ihn wurde später auch wegen Steuerhinterziehung (über 400.000 Mark) ermittelt. Insgesamt wurden 29 Büros und Wohnungen von früheren und amtierenden Vulkan-Managern durchsucht.
Weil Hennemann sich bei der Durchsuchung seiner Räume in Widersprüche verwickelte mußte die Bremer Staatsanwaltschaft das tun, was sie vorher ablehnte: Festnehmen.
Da die Bremer Staatsanwälte es erfolgreich vermieden hatten, in Sachen Vulkan zu ermitteln, hatten die Beschuldigten ausreichend Zeit, sich auf eine zu erwartende Hausdurchsuchung vorzubereiten.
'Trotzdem entdeckten Beamte des Bundeskriminalamts in der Toilette (!) von Hennemanns Zweitwohnung in der Bremer Parkallee handbeschriebene Papierschnipsel mit auffallend vielen Zahlenangaben, die er kurz zuvor herunterzuspülen versuchte.
121 000 Mark Bargeld, ein Flugticket in die USA, datiert für den Tag nach der Durchsuchung, und Geheimkonten in der Schweiz und in Luxemburg mit Beträgen in Millionenhöhe fanden Beamte des Bundeskriminalamtes bei Hennemann.
Die vermißten 850 Millionen Mark Fördergelder, die für den Aufbau der Ostwerften bestimmt waren, konnte Hennemann nicht unbemerkt in die maroden Westfirmen seines Konzerns leiten, ohne Mitwisser an höchster Stelle: und das waren seine Bremer SPD-Politikergenossen.

Filz von Wirtschaft, Politik und Gewerkschaften

Der FOCUS schreibt in seinem Magazin 10/96:
Eine unheilvolle Allianz aus Wirtschaft, Politik und Gewerkschaft ermöglichte seinen Höhenflug. Von politischen Freunden im Bremer Senat wurde SPD-Mann Hennemann 1987 vom Senatsdirektor der Wirtschaftsbehörde zum Vulkan-Boß gemacht.

Staatsanwaltschaft von MVP zweifelt Aufklärungswillen der Bremer Kollegen an

In Mecklenburg-Vorpommern wird nicht ermittelt, weil der Tatort der mutmaßlichen Veruntreuung Bremen ist. Dort zweifelt die Staatsanwaltschaft den Willen zur Aufklärung bei den Bremer Kollegen an. Zu sehr, so ein Rostocker Ermittler, seien in Bremen Regierung und Justiz verfilzt. Ermittlungen könnten die Existenz des Bundeslandes und seiner politischen Eliten gefährden, wenn sich beweisen lassen sollte, daß die Gewaltenteilung in Bremen nicht mehr funktioniert.

Verflechtungen zwischen Wirtschaft, Politik und Gewerkschaft machten Hennemanns Methoden möglich

Erst die Verflechtungen zwischen Wirtschaft, Politik und Gewerkschaft ermöglichte Hennemanns Aufstieg. Von seinen politischen Genossen im Bremer Senat wurde SPD-Genosse Hennemann 1987 vom Senatsdirektor der Wirtschaftsbehörde zum Vulkan-Boß gemacht.

Weiter schreibt der FOCUS ( 10/96):
Auch auf sein „exzellentes politisches Beziehungsgeflecht“, so Bremens Ex-Wirtschaftssenator Claus Jäger (FDP), konnte er sich verlassen. Als Hennemann verzweifelt versuchte, einen Teil der Ost-Millionen wieder reinzuholen, sprang Klaus Wedemeier, natürlich SPD, ein. Der Ex-Bürgermeister wollte ihm noch im April 1995 – rechtzeitig zur Aufsichtsratssitzung – 200 Millionen Mark zukommen lassen.

Der Ex-CDU-Innensenator, der Schausteller-Mogul, der Marktmeister und kistenweise Champagner

1999 wird dem Freimarktsmeister Ahrens (später Ortsamtleiter Horn) vorgeworfen bestochen worden zu sein mit kistenweise Champagner vom bekannten Bremer Schausteller Renoldi.
Die Verteidigung des Schaustellers Renoldi übernimmt der ehemalige Innensenator und CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Ralf Borttscheller.
Der grüne Abgeordneten Matthias Güldner kritiserte das weil Gegen Renoldi wurde bereits in Bremen ermittelt wurde, als sein Freund und jetziger Verteidiger Bortscheller noch Innensenator in Bremen war und damit oberster Dienstherr der Polizei.
Schon früher setzte sich Bortscheller für seinen Freund Renoldi bei der Vergabe von Freimarktskonzessionen ein.
Pressemitteilung Grüne 7.10.1999:
Marktmeister Wolfgang Ahrens wurde wegen Zuwendungen unter anderem durch Marktbetreiber Renoldi - unter anderem Kistenweise Champagner - von Bremer Gerichten freigesprochen, da das Gericht Champagnerkisten nicht als Bestechung ansah.
W
ie anders dagegen ein Müllmann in einer anderen deutschen Stadt. Dieser hatte die Mülltonnen von Gwerbetreibenden in seinem Gebiet ab und zu mal extra geleert. Dafür bekam er die ein oder andere Flasche Rotwein. Der Müllmann wurde wegen Bestechung veruteilt.
Später war Wolfgang Ahrens Ortsamtsleiter in Horn.

2013: Ahrens wird Geschäftsführer des Bremer Schaustellerverbandes

2013 wird Ahrens Geschäftsführer des Bremer Schaustellerverbandes.

2 Gehälter parallel
für Grüne Landessprecherin

Silvia Schön: „Zwei Gehälter sind schön.“ Mit diesem Satz kam einst der Grüne Gerd Schwandner in die Schlagzeilen, weil er zusätzlich zu seinem Top-Gehalt als Staatsrat in Bremen auch noch Diäten aus einem anderen Bundesland bezog.
Silvia Schön, bis 2003 Lan­desvorstandssprecherin der Grünen, musste nach ihrem Einzug in die Bürgerschaft im vergangenen Jahr auch nicht allein von ihren Diäten in Höhe von knapp 2.500 Euro leben.

Über Monate bezog sie nach der Wahl parallel noch ein Geschäftsführerinnen-Gehalt bei der Bremer Umwelt-Beratung.
Die Einrichtung ist am Dobben zu Hause. staatliche Zuschüsse gehören zum stattli­chen Posten im Haushalt der Bremer Um­welt-Beratung: Rund 100.000 Euro im Jahr. Eingebettet in die bremische Sparpolitik muss auch die BUB mit Einschnitten rechnen.

Zur Diskussion steht eine Kürzung auf 75.000 Euro. Daran hat der Senator für Umwelt die Erwartung geknüpft, dass von der BUB bis Mitte März ein überzeugendes Konzept für die künftige Arbeit präsentiert wird. Das Papier steht noch aus.
Im Zusammenhang mit den konzeptionel­len Überlegungen kam auch die Geschäfts-führerin Silvia Schön ins Visier, die seit vielen Jahren die Bremer Umwelt- Beratung leitet. Frage: Ist es sinnvoll, wenn gerade in den schwierigen Zeiten jemand an der Spitze ist, der „nebenher“ auch noch die Aufgaben bewältigen muss, die mit der Ausübung eines Abgeordnetenmandats verbunden sind?

Die Grüne und BUB-Chefin hatte auf Listenplatz 9 kandidiert und schaffte bei den Wahlen im Mai Vergangenen Jahres den Einzug in die Bremische Bürgerschaft.
Damit hatte, sie, wenn man ein Halbtagspar­lament unterstellt, mindestens anderthalb Jobs - und zwei Gehälter. Eine Diät als Ab­geordnete, dazu auch noch weiter die Bezüge als Geschäftsführerin in Höhe von netto etwa 2000 Euro.
„Ich habe mir das so nicht gewünscht“, be­tonte sie, aber nach ihrer Wahl in die Bürger­schaft habe sie der BUB eine Übergangszeit einräumen müssen. Die Zeit mit monat­lichen Diäten und Geschätsführerinnen-Ge­halt währte bis Oktober 2003.
Seitdem so bestätigte die ehemalige grüne Parteiche­fin habe sie noch eine halbe Stelle bei der BUB.
Aber auch das sei nun nicht von Dauer. Ihre Stelle in der Beratungseinrichtung sei ausgeschrieben die Bewerbungsfrist jetzt Ende Februar abgelaufen. Sobald eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden sei, werde sie sich „komplett auf das Bürgerschaftsmandat konzentrieren. (WK )

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Hier können Sie Vorgänge und Skandale innerhalb Bremens nachlesen

Es ist eine Sammlung von Berichten sowohl aus Medien, als auch zu einem kleinen Teil aus selbst recherchierten Vorgängen. Nur allzu schnell decken unserer Meinung nach die Bremer Medien einen "Mantel des Vergessens" über Vorgänge und Skandale, die manchmal nur im Zusammenhang eine richtige Bewertung zulassen. Oft ist es nicht so wichtig, dass es veröffentlicht wurde, sondern wie. Nicht selten wird ein Skandal groß herausgestellt, man hört, dass die Justiz eifrig ermittelt, um dann später - manchmal erst nach Jahren - eine Randnotiz zu entdecken, in der von Ermittlungseinstellungen zu hören ist, oder man entdeckt, dass trotz zurückliegender "Fehler" aus diesen nichts gelernt wurde, weil sich alles wiederholt. Aus diesem Grund wird manches heir nicht chronologisch geordnet sein, sondern so, dass Zusammenhänge klarer werden.